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Armenien, Iran & Türkei

Eines der längst vergessenen Reiche Zentralasiens wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Diese touristisch noch kaum erschlossene Region besticht durch fantastische Berglandschaften, tief eingeschnittene Täler, malerische Seen und reich verzierte Kloster- und Kirchenanlagen.

Auf einer Hochebene mit Blick auf den majestätischen Berg Ararat thront Eriwan, eine der ältesten Städte der Welt. Besuchen Sie die Gemäldegalerie oder das ‚Matenadaran’, das alte Handschriften und Miniaturen aufbewahrt. Von der armenischen Hauptstadt aus erkunden wir die nähere Umgebung. Etschmiadsin ist Sitz des Katholikos, des geistigen Oberhauptes der armenischen Kirche, und beherbergt mehrere im byzantinischen Stil erbaute Kirchen. Oberhalb der faszinierenden Basaltschlucht von Awan im Azat-Tal liegt idyllisch die Stadt Garni. Einige Jahrhunderte lang wurde Garni von den armenischen Königen als Sommerresidenz genutzt. Unweit von Garni bestaunen wir das Kloster Geghard aus dem 12. Jh., das förmlich aus dem Berg heraus gewachsen zu sein scheint. Die Innenräume der Kirche begeistern mit kunstvollen Reliefs und einer erstaunlichen Akustik.

Weiter südlich besuchen wir die anmutig auf Hügeln gelegenen Klöster von Khor Virap und Noravank, bevor uns unsere Reise Richtung Nordarmenien zu den beeindruckenden Anlagen von Haghpat und Lori Marz führt, wo wir auch nächtigen werden. Am nächsten Tag erreichen wir den Sewansee, den größten Süßwassersee des Kaukasus. Umrahmt von einer beeindruckenden Bergkulisse verzaubert er einen jeden Besucher mit seinem leuchtenden Blau.
Nach einer Nacht in Kapan überqueren wir die armenisch-iranischen Grenze mit dem Ziel Tabriz. So spannend wie die unzähligen Monumente der Stadt ist auch ihre Geschichte. Legende ranken sich um diesen Ort, eine von ihnen beschreibt Tabriz gar als den biblischen Garten Eden. Begeben Sie sich auf die historischen Spuren und entscheiden Sie selbst, an welche Geschichte Sie glauben möchten.
Die kleine Stadt Orumieh gilt als die Geburtsstadt Zarathustras. Seine Lehren bestimmten weite Teile der persischen Geschichte und ließen eine eigene Religion entstehen, den Zoroastrismus, mit dem wir hier Bekanntschaft machen werden. Mittlerweile ist die Anhängerschaft zwar relativ klein, doch dominiert noch heute das Symbol des Zoroastrismus, ‚Faravahar', das iranische Staatswappen.
Von Maku aus überqueren wir die Grenze zur Türkei und nächtigen am Fuße des beeindruckenden Ararat in Dogubayazit. Umgeben von mächtigen Bergen findet man dort Überbleibsel verschiedenster Kulturen. Vom Uratu-Tempel bis hin zum Ishak-Pasha-Palast gibt es hier viele Monumente zu bestaunen.

Genießen Sie in Van die unberührte Natur rund um den größten See der Türkei, der bizarr in eine Berg- und Vulkanlandschaft eingebettet liegt, und entspannen Sie in dieser wunderbaren Umgebung. Zwar wird eine Umrundung in Anbetracht der Größe des Sees schwierig, doch sollten Sie nicht auf eine Wanderung entlang des Ufers verzichten.
Weiter geht es Richtung Kars. Dieser geschichtsträchtige Ort war nicht nur die Hauptstadt des armenischen Königreiches im 10. Jh., sondern auch Schauplatz einer der entscheidenden Schlachten im russisch-türkischen Krieg Ende des 18. Jh.
Auf dem Weg von Artvin nach Trabzon haben Sie die Gelegenheit, das wunderschöne Kloster Sumela zu besichtigen. Diese oberhalb einer Schlucht in den Felsen gebaute Klosteranlage beeindruckt nicht nur optisch, sondern ist mit ihren vielen Reliquien und der Widmung für Maria, der Mutter Jesu, ein Wallfahrtsort für Christen und Muslime.

Trabzon ist einer der wichtigsten Schwarzmeerhäfen und wartet mit einer bewegten Geschichte auf. Von den Hethitern über Alexander den Großen bis hin zum Osmanischen Reich haben alle Dynastien ihre Spuren in dieser Stadt hinterlassen.
Von hier aus werden wir mit einem Inlandsflug nach Istanbul fliegen und eine Nacht in der Metropole am Bosporus verbringen, bevor wir zurück nach Deutschland fliegen.