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Mongolei

Wilde Reiterhorden galoppieren heute zwar nicht mehr durch die weiten Steppen der Mongolei, doch die Nachfahren Dschingis Khans haben ihr Faible für Pferde und die ungezähmte Natur nicht verloren. So werden auch heute noch zahlreiche Riten gepflegt und Reisende auf besonders gastfreundliche Weise willkommen geheißen.

Während der Reise übernachten wir sowohl in Jurten mit bis zu vier Feldbetten als auch in Igluzelten für zwei Personen. Eine mitreisende Crew sorgt für Ihr leibliches Wohl. Außerhalb der Städte stehen Ihnen nicht immer sanitäre Einrichtungen zur Verfügung.

Wir fliegen von Deutschland nach Ulan Bator. Auf einer Stadtrundfahrt haben Sie Gelegenheit, das Zentralmuseum und das Gandan-Kloster zu besuchen. Nach der vorerst letzten Nacht in einem Hotelbett fahren wir von Ulan Bator ins Landesinnere und erreichen am Ende des Tages Amarbajasgalant. Beim Besuch des gut erhaltenen Klosters wird deutlich, dass der mongolische Buddhismus stark von der tibetischen Lehre inspiriert wurde.
In der Provinz Bulgan wird die Landschaft durch trockenes Grasland und bescheidenen Baumbestand dominiert. Hier suchen wir uns eine geeignete Stelle und schlagen unsere Zelte auf.
In der Provinz Archangaj wird die Gegend rauer und felsiger, und wild strömende Bäche durchziehen die Landschaft.
Der Nationalpark Terchijn Tzagaan Nuur ist nach dem großen See benannt, an dessen Ufer wir für zwei Nächte in einem Jurtencamp verweilen. In dieser wunderschönen Landschaft kann man ausgiebig wandern, reiten oder schwimmen. Entspannt fahren wir nach Tsetserleg, der schönsten Provinzhauptstadt des Landes. Im ehemaligen Kloster wurde ein Museum eingerichtet, das die unterschiedlichen Facetten des Lebens in der Mongolei präsentiert. Die Fahrt führt uns weiter nach Tsenheriin, wo Sie ein Bad in schwefelhaltigen heißen Quellen genießen können.
Auf dem Weg in die Wüste Gobi überqueren wir einige Bergpässe und erreichen schließlich das Lhachin-Kloster. Danach erkunden wir die Zentral-Gobi, den kargen Lebensraum des zweihöckrigen Kamels. Der Salzsee Orog Nuur liegt am Fuße des fast 4.000 m hohen Ich Bogd-Berges. Hier können wir die gewaltigen Sanddünen erklimmen oder einfach die Stille der Gobi genießen. Während unserer Übernachtung in der Wüste werden Sie feststellen, dass Sie sicherlich nur selten zuvor einen solch wunderbaren Sternenhimmel erblickt haben. Am nächsten Tag erreichen wir die eindrucksvollsten Sanddünen des Landes, die ‚singenden Dünen’ von Khongoryn Els. Man wähnt sich in der Sahara angesichts dieser bis zu 200 m hohen Dünen. Erleben Sie diese unglaubliche Landschaft auf dem Rücken eines schwankenden Kamels!
In Bayanzag, einer immensen Felslandschaft aus rotem Sandstein, wurden zu Beginn des letzten Jahrhunderts fossile Reste und Eier von Dinosauriern gefunden. Wir setzen unsere Tour gen Norden fort und erreichen die sehenswerten Ruinen des während der kommunistischen Ära zerstörten Ongiin Klosters.
Im Orkhon-Tal bahnt sich der gleichnamige Fluss seinen Weg durch eine grüne Hügellandschaft. Die Gegend ist sehr fruchtbar und zählt zu den wichtigsten Ackerbaugebieten der Mongolei.
Unser nächstes Etappenziel ist Erdene Zuu. Das erste buddhistische Kloster der Mongolei wurde im 16. Jh. errichtet. Der imposante Komplex zählte Ende des 18. Jh. mehr als 60 Tempel und war von 10.000 Mönchen bewohnt. Nach den Verwüstungen in der Zeit des Kommunismus ist das Klosterleben heute wieder in Gang gekommen.
Nach einer Übernachtung im Jurtencamp reisen wir zurück nach Ulan Bator und fliegen von dort nach Deutschland. Bitte beachten Sie, dass das Programm z.B. durch ungünstige Wetterbedingungen kurzfristig geändert werden kann.