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Rundreise Namibia, Botswana & Sambia Hotel- und Lodgesafari 22 Tage

Von Tag zu Tag

Routenverlauf von Windhoek nach Livingstone

Tag 1        Flug Frankfurt - Windhoek
Tag 2        Ankunft Windhoek

Eigentlich hat man eher den Eindruck man sei gar nicht weit gekommen, denn Windhoek scheint in einer der deutschen Provinz zu liegen statt im Herzen Afrikas. Bizarr anmutende Kolonialgebäude stehen in savannenartiger Landschaft. Auch die deutsche Ordnung und Sauberkeit scheint hier überlebt zu haben. Windhoek ist sicherlich die sauberste Stadt und trotz der geringen Einwohnerzahl von etwa 350.000 auch die größte Stadt in Namibia. Hier verbringen wir die erste Nacht und haben die Gelegenheit, das übersichtliche Zentrum kennen zu lernen. Es besteht aus einer Mischung kolonialer deutscher Gebäude und moderner Architektur. Die lutherische Kirche an der Peter-Müller-Straße ist sicherlich einen Besuch wert. Außerdem ist sie ein guter Orientierungspunkt bei der Besichtigung der Stadt. Hinter dieser Kirche befindet sich der Tintenpalast, wo heute das Parlament seinen Sitz hat. Machen Sie doch einen Spaziergang auf der Independence Avenue, wo es Geschäfte, Restaurants und Souvenirläden gibt. Merkwürdig ist der Meteoriten Brunnen, worin viele Bruchstücke von Meteoriten auf einer modernen Stahlkonstruktion befestigt sind. Hier kann man sich in einigen Straßencafés niederlassen und die Einwohner von Windhoek beobachten.

Tag 3        Windhoek - Sesriem
Tag 4        Sesriem - Sossusvlei - Sesriem

Ziel unserer heutigen Tagesfahrt ist das Sossusvlei, eine große Dünenebene am Rande des Namib Naukluft Nationalparks. Wir erreichen Sossusvlei über Sesriem.
Die Ebene wird umringt von den angeblich höchsten Sterndünen der Welt. Die Aussicht auf dieses Sandmeer ist besonders früh morgens bei Sonnenaufgang beeindruckend, zudem erlauben die noch mäßig hohen Temperaturen einen verhältnismäßig leichten Aufstieg auf die „Düne 45“. Manchmal glüht der ganze Sand zu Ihren Füßen rot im Morgenlicht. Es ist zwar recht anstrengend, die ca. 200 m hohe Düne zu erklimmen, aber die atemberaubende Aussicht auf diese in unwirkliche Farben getauchte Landschaft entschädigt Sie für alle Mühe. Später am Tag haben Sie Zeit, in der bizarren Umgebung Spaziergänge und Wanderung zu unternehmen. Bei einer fakultativen Wanderung zum „Dead Vlei“ sehen Sie, wie die extremen Bedingungen in der Wüste bizarre Landschaftsformen erzeugen, wie in diesem Fall die schon Jahrhunderte alten Überreste von abgestorbenen Bäumen, die den harschen Bedingungen nicht mehr trotzen konnten und heutzutage ein beeindruckendes Bild formen. Dabei entdecken Sie auch einige tapfere Pflänzchen, die hier den schwierigen Lebensbedingungen in der Wüste trotzen, sowie kleinere Tiere, die sich den extremen Konditionen perfekt angepasst haben. Falls Sie im Sommer hierher kommen, können Sie nach starken Regenfällen vielleicht Zeuge einer ungewöhnlichen Versammlung verschiedenster Wasservögel werden, wie zum Beispiel der farbenprächtigen Flamingos.

Tag 5        Sesriem - Namib Naukluft Nationalpark - Swakopmund
Tag 6        Swakopmund
Tag 7        Swakopmund - Spitzkoppe

Die Fahrt nach Swakopmund ist eine Reise zurück in die deutsche Kolonialzeit, überall begegnen Sie dort „ur-deutscher“ Tradition und der deutschen Sprache. Der Anblick des Bahnhofes, der Deutschen Schule, der Evangelisch-Lutherischen Kirche oder der Kaserne lassen vergessen, dass man sich in Afrika befindet. Das pittoreske Städtchen am Meer hat aber außerdem hervorragende Restaurants und ist bekannt für leckere Meeresfrüchte oder besuchen Sie eine der Brauhäuser in der Fußgängerzone und stellen Sie selber fest, wie gut die deutsche Zeit hier konserviert wurde. Zusätzlich bietet sich hier die Möglichkeit, im Rahmen einer fakultativen Exkursion Ausflüge in die nähere Umgebung zu unternehmen, wie z.B. zu den Welwitschia-Plains. Die Welwitschia, eine aus zwei ständig wachsenden Blättern bestehende Pflanze, gilt als lebendes Fossil und erreicht auch zu Lebzeiten ein Alter von über 1000 Jahren. Für Sportliche bietet Swakopmund eine große Auswahl an Aktivitäten wie zum Beispiel Quad Biking, Sandboarding, Sky Diving oder verschiedene Bootsfahrten.
Oder man lässt sich einfach vom Charme dieses alten Städtchens verzaubern und gönnt sich eine wohlverdiente Ruhepause bei Filterkaffee und Schwarzwälder Kirschtorte auf dieser mitunter anstrengenden Tour. Je nach Straßenzustand besteht bei der Weiterfahrt von Swakopmund die Möglichkeit Cape Cross an der Skelettküste besuchen, wo Sie die größte Robbenkolonie der südlichen Hemisphäre sehen können.
Wanderer und Fotografen werden sich bei unserer Übernachtung in der traumhaften Umgebung der Großen Spitzkoppe wie im Paradies fühlen. In der Abendsonne schimmert der Granitberg rötlich-gelb.

Tag 8        Spitzkoppe - Twyfelfontein
Tag 9        Twyfelfontein – Etosha Nationalpark

Der Name Twyfelfontein spiegelt die Probleme, die sich den ersten Siedlern dieses Ortes stellten, besonders gut wider. Die „Zweifelsquelle“ war wirklich von sehr zweifelhafter Zuverlässigkeit, dennoch hat sie unablässig Wasser gespendet, auch wenn sie nur tröpfelte. Diese Tatsache machte sie in dieser äußerst ariden Gegend zu einem Anziehungspunkt für Mensch und Tier. Die zahlreichen Steingravuren, Felsmalereien und Werkzeugfunde belegen, dass dieses Gebiet bereits während der Mittel- und Jungsteinzeit besiedelt war. Während einer geführten Tour können Sie sich hier mit den Zeugnissen der afrikanischen Vergangenheit vertraut machen.
Auf der Fahrt nach Khorixas können wir bei dem sogenannten „petrified forest“ einen Zwischenstopp einlegen. Dort können Sie sich eine Ansammlung verschiedener versteinerter Baumstämme anschauen, die vor Urzeiten durch Gletschereis hierher transportiert wurden. Durch die zahlreiche Welwitschias, die hier zwischen den Baumstämmen wurzeln, erhält der Begriff ‘Zeit’ zusätzlich eine ganz neue Dimension.

Tag 10    Etosha Nationalpark
Tag 11    Etosha Nationalpark
Tag 12    Etosha Nationalpark – Rundu

Der Etosha gehört zweifelsohne zu den schönsten Nationalparks im südlichen Afrika. Wir übernachten außerhalb des Parks, unternehmen mit unserem eigenen Truck aber an den beiden ganzen Tagen im Etosha jeweils einen Game Drive (Wildbeobachtungsfahrt) am Vormittag und Nachmittag. Der Name Etosha bedeutet wörtlich übersetzt „großer weißer Platz des trockenen Wassers“. Dieser Name verweist auf die ausgedehnte, blendend weiße Salzpfanne, die etwa ein Viertel des Parks ausmacht. Nur an einzelnen Tagen im Jahr kann man hier kleine Wasserpfützen finden, die dann prompt von Flamingos und anderen Wasservögeln angesteuert werden. Das meiste Großwild hält sich eher in den angrenzenden Graslandschaften auf. Hier können wir dann auch Große Herden von Zebras und Gnus beobachten. Etwas mühseliger ist es, die seltenen schwarzen Nashörner und Löwen aufzuspüren. Nach zwei vollen Tagen Etosha geht es weiter über Rundu und Popa Falls ins Okavango Delta.

Tag 13    Rundu – Popa Falls
Tag 14    Popa Falls – Okavango Delta
Tag 15    Okavango Delta
Tag 16    Okavango Delta – Katima Mulilo

Über Rundu erreichen wir den fruchtbaren Caprivi-Streifen. Er trägt seinen Namen nach dem deutschen Reichskanzler Graf von Caprivi, unter dem diese Region der Kolonie Deutsch-Südwestafrika angeschlossen wurde. Der Streifen ist 460 km lang und im Westen nur 32 km breit. Hier ist die Landschaft im Gegensatz zum übrigen Namibia tropisch, üppig und wasserreich. Der Okavango, der von Angola kommt und weiter südlich im grandiosen Sumpfgebiet in der Kalahari versickert, durchfließt den Streifen im Westen. Im Osten bildet der Zambezi die Grenze zu Sambia. Die Flüsse sind von ausgedehnten Sümpfen und Wäldern umgeben. 60 Prozent der namibischen Elefanten und Büffelherden sind hier heimisch, daneben zahlreiche Antilopenarten und Löwen, die von Zäunen ungehindert durch das unwegsame Gebiet streifen können. Der Aufenthalt im Okavango-Delta in Botswana ist ein Höhepunkt dieser Reise. Wir verbringen zwei Nächte auf einem Hausboot in der unberührten Wildnis bei Sepopa und lassen unsere Seele baumeln. Dabei entdecken wir die unberührte Tier- und Vogelwelt. Mit etwas Glück beobachten wir im dichten Schilf die seltene Sitatunga Antilope oder den kreisenden Fischadler über unseren Köpfen.

Das Okavango-Delta ist das Überbleibsel des Okavango-Flusses, der hier auf seinem Weg zum Meer von der Kalahari Wüste verschluckt wird. So entstand ein einzigartiges Naturschauspiel, das wir nicht nur von unserem Hausboot aus, sondern auch mit Mokoros erkunden werden. Diese aus ausgehöhlten Baumstämmen bestehenden Kanus ermöglichen uns sehr gute Wildbeobachtungen. Sie brauchen nicht selber zu rudern. Diese Arbeit übernehmen die lokalen Fischer. Sie werden uns geschickt über die Wasserwege bringen und Sie auf die verschiedenen Tiere hinweisen. Der Okavango ist besonders im dortigen Sommer ein wahres Vogelparadies. Besonders schön ist hier auch der Sonnenuntergang. Wir rudern durch ein Labyrinth von kleinen Wasserwegen, wo Wasserlilien, Wasserhyazinthen und Papyrus die Durchfahrt beinahe versperren.

Unser Weg vom Okavango Delta in den Chobe Nationalpark führt uns über Katima Mulilo, dem Zentrum der Region Caprivi im äußersten Osten Namibias, mehr als 1.200 Kilometer von der Hauptstadt Windhoek entfernt. Durch die mächtigen Flüsse Okavango, Sambesi und Kwando ist die Caprivi-Region die wasserreichste Region Namibias, was zu einem großen Wildbestand führt. Katima Mulilo liegt am Südufer des Sambesi, der hier bis zu 500 Meter breit wird. Er ist der ideale Lebensraum für Flusspferde, die nachts zum Grasen an Land kommen. Katima Mulilo ist afrikanischer als viele der Kolonialstädte Namibias. Im Kunstzentrum wird traditionelles lokales Kunsthandwerk gezeigt und verkauft. Außerdem gibt es in Katima Mulilo einen afrikanischen Markt, auf dem vom Hemd bis zum Fisch alles angeboten wird, was die Bevölkerung für den Alltag benötigt.

Tag 17    Katima Mulilo – Chobe Nationalpark
Tag 18    Chobe Nationalpark
Tag 19    Chobe Nationalpark - Livingstone (Victoriafälle)

Der Chobe Nationalpark, noch als Geheimtipp gehandelt, ist die Heimat einer Vielzahl von Tieren. Die Lebensader dieses Parks ist der Chobe - Fluss, in dem sich viele Krokodile tummeln. Besonders bekannt ist dieser Park wegen seiner vielen Elefanten, welche die trockene Landschaft oft in großen Herden durchziehen. Im Gegensatz zum Etosha Nationalpark haben Sie hier die Chance, die gewaltigen Büffel zu beobachten. Die San (Buschmänner), deren Lebensraum im modernen Botswana immer weiter eingeengt wird, benutzen dieses
1.167 Quadratkilometer große Areal als Jagdgebiet. Am Morgen unternehmen wir einen Game Drive und am Nachmittag eine Bootstour. Vom Boot aus haben Sie die Möglichkeit, viele Tiere wie Krokodile und Nilpferde, von ganz nah zu sehen, auch andere Tiere wie Elefanten und Büffel kommen zum Trinken an die Flüsse und bieten in der untergehenden Sonne ein unvergessliches Bild.

Tag 20    Livingstone (Victoriafälle)
Tag 21    Livingstone, Flug Livingstone - Frankfurt
Tag 22    Ankunft Frankfurt

Den aufsteigenden feinen Wassernebel der Victoria Falls können Sie von dem Örtchen Livingstone aus bereits sehen. Es sind die größten Wasserfälle Afrikas und der Lärm des fallenden Wassers ist ohrenbetäubend. Nicht umsonst werden Sie auch als Mosi-oa-Tunya, der Rauch der donnert, bezeichnet. Hier können Sie Rafting-Touren auf dem Sambesi unternehmen. Wem das zu wild ist, der kann auch ein Kanu ausleihen und sich auf gemächlichere Art auf dem Sambesi bewegen. Um ein gutes Bild von den Wasserfällen zu bekommen, besteht auch die Möglichkeit zu einem Rundflug. Oder wie wär’s, wenn Sie selber fliegen? Wenn Sie den beeindruckenden Bungeejump von einer Sambesibrücke wagen!
Im Ort selber können Sie Mountainbikes mieten, um durch die atemberaubende Landschaft zu radeln. Passen Sie aber auf, sonst stehen Sie unvermittelt Auge in Auge einem Elefanten gegenüber. Unterwegs ist es auch eventuell möglich, eine Krokodilfarm zu besuchen, oder unternehmen Sie einen Ausflug in den Mosi-oa-Tunya Nationalpark. Bei einer Kombination aus Gamedrive und Gamewalk werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit die einzigen Nashörner Sambias zu Gesicht bekommen. Unvergesslich wird eine Bootsfahrt über den Sambesi bleiben, der sich bei der untergehenden Sonne in einem malerischen Rot färbt und viele Tiere zum Trinken an sein Ufer zieht.

Routenverlauf von Livingstone nach Windhoek

Tag 1      Flug Frankfurt - Livingstone
Tag 2      Ankunft Livingstone
Tag 3      Livingstone (Victoriafälle)

Ein Nachtflug mit South African Airways bringt uns nach Livingstone. Den aufsteigenden feinen Wassernebel der Victoria Falls können Sie von dem Örtchen Livingstone aus bereits sehen. Es sind die größten Wasserfälle Afrikas und der Lärm des fallenden Wassers ist ohrenbetäubend. Nicht umsonst werden Sie auch als Mosi-oa-Tunya, der Rauch der donnert, bezeichnet. Hier können Sie Rafting-Touren auf dem Sambesi unternehmen. Wem das zu wild ist, der kann auch ein Kanu ausleihen und sich auf gemächlichere Art auf dem Sambesi bewegen. Um ein gutes Bild von den Wasserfällen zu bekommen, besteht auch die Möglichkeit zu einem Rundflug. Oder wie wär’s, wenn Sie selber fliegen? Wenn Sie den beeindruckenden Bungeejump von einer Sambesibrücke wagen!
Im Ort selber können Sie Mountainbikes mieten, um durch die atemberaubende Landschaft zu radeln. Passen Sie aber auf, sonst stehen Sie unvermittelt Auge in Auge einem Elefanten gegenüber. Unterwegs ist es auch eventuell möglich, eine Krokodilfarm zu besuchen, oder unternehmen Sie einen Ausflug in den Mosi-oa-Tunya Nationalpark. Bei einer Kombination aus Gamedrive und Gamewalk werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit die einzigen Nashörner Sambias zu Gesicht bekommen. Unvergesslich wird eine Bootsfahrt über den Sambesi bleiben, der sich bei der untergehenden Sonne in einem malerischen Rot färbt und viele Tiere zum Trinken an sein Ufer zieht.

Tag 4      Livingstone – Chobe Nationalpark
Tag 5      Chobe Nationalpark
Tag 6      Chobe Nationalpark - Katima Mulilo

Der Chobe Nationalpark, noch als Geheimtipp gehandelt, ist die Heimat einer Vielzahl von Tieren. Die Lebensader dieses Parks ist der Chobe - Fluss, in dem sich viele Krokodile tummeln. Besonders bekannt ist dieser Park wegen seiner vielen Elefanten, welche die trockene Landschaft oft in großen Herden durchziehen. Im Gegensatz zum Etosha Nationalpark haben Sie hier die Chance, die gewaltigen Büffel zu beobachten. Die San (Buschmänner), deren Lebensraum im modernen Botswana immer weiter eingeengt wird, benutzen dieses
1.167 Quadratkilometer große Areal als Jagdgebiet. Am Morgen unternehmen wir einen Game Drive und am Nachmittag eine Bootstour. Vom Boot aus haben Sie die Möglichkeit, viele Tiere wie Krokodile und Nilpferde, von ganz nah zu sehen, auch andere Tiere wie Elefanten und Büffel kommen zum Trinken an die Flüsse und bieten in der untergehenden Sonne ein unvergessliches Bild.

Tag 6      Chobe Nationalpark - Katima Mulilo
Tag 7      Katima Mulilo – Okavango Delta
Tag 8      Okavango Delta
Tag 9      Okavango Delta - Popa Falls

Unser Weg vom Chobe Nationalpark ins Okavango Delta führt uns über Katima Mulilo, dem Zentrum der Region Caprivi im äußersten Osten Namibias, mehr als 1.200 Kilometer von der Hauptstadt Windhoek entfernt. Durch die mächtigen Flüsse Okavango, Sambesi und Kwando ist die Caprivi-Region die wasserreichste Region Namibias, was zu einem großen Wildbestand führt. Katima Mulilo liegt am Südufer des Sambesi, der hier bis zu 500 Meter breit wird. Er ist der ideale Lebensraum für Flusspferde, die nachts zum Grasen an Land kommen. Katima Mulilo ist afrikanischer als viele der Kolonialstädte Namibias. Im Kunstzentrum wird traditionelles lokales Kunsthandwerk gezeigt und verkauft. Außerdem gibt es in Katima Mulilo einen afrikanischen Markt, auf dem vom Hemd bis zum Fisch alles angeboten wird, was die Bevölkerung für den Alltag benötigt.
Der Aufenthalt im Okavango-Delta in Botswana ist ein Höhepunkt dieser Reise. Wir verbringen zwei Nächte auf einem Hausboot in der unberührten Wildnis bei Sepopa und lassen unsere Seele baumeln. Dabei entdecken wir die unberührte Tier- und Vogelwelt. Mit etwas Glück beobachten wir im dichten Schilf die seltene Sitatunga Antilope oder den kreisenden Fischadler über unseren Köpfen.

Das Okavango-Delta ist das Überbleibsel des Okavango-Flusses, der hier auf seinem Weg zum Meer von der Kalahari Wüste verschluckt wird. So entstand ein einzigartiges Naturschauspiel, das wir nicht nur von unserem Hausboot aus, sondern auch mit Mokoros erkunden werden. Diese aus ausgehöhlten Baumstämmen bestehenden Kanus ermöglichen uns sehr gute Wildbeobachtungen. Sie brauchen nicht selber zu rudern. Diese Arbeit übernehmen die lokalen Fischer. Sie werden uns geschickt über die Wasserwege bringen und Sie auf die verschiedenen Tiere hinweisen. Der Okavango ist besonders im dortigen Sommer ein wahres Vogelparadies. Besonders schön ist hier auch der Sonnenuntergang. Wir rudern durch ein Labyrinth von kleinen Wasserwegen, wo Wasserlilien, Wasserhyazinthen und Papyrus die Durchfahrt beinahe versperren.

Tag 9      Okavango Delta - Popa Falls
Tag 10    Popa Falls - Rundu

Wir erreichen die Popa Falls im fruchtbaren Caprivi-Streifen. Er trägt seinen Namen nach dem deutschen Reichskanzler Graf von Caprivi, unter dem diese Region der Kolonie Deutsch-Südwestafrika angeschlossen wurde. Der Streifen ist 460km lang und im Westen nur 32km breit. Hier ist die Landschaft im Gegensatz zum übrigen Namibia tropisch, üppig und wasserreich. Der Okavango, der von Angola kommt und weiter südlich im grandiosen Sumpfgebiet in der Kalahari versickert, durchfließt den Streifen im Westen. Im Osten bildet der Zambezi die Grenze zu Sambia. Die Flüsse sind von ausgedehnten Sümpfen und Wäldern umgeben. 60 Prozent der namibischen Elefanten und Büffelherden sind hier heimisch, daneben zahlreiche Antilopenarten und Löwen, die von Zäunen ungehindert durch das unwegsame Gebiet streifen können. An den Popa-Stromschnellen führt der Okavango im Gegensatz zu anderen Fällen klares Wasser, deshalb bezeichnet man diesen Abschnitt auch als "White Water Falls".

Tag 10    Popa Falls - Rundu
Tag 11    Rundu - Etosha Nationalpark
Tag 12    Etosha Nationalpark
Tag 13    Etosha Nationalpark
Tag 14    Etosha Nationalpark - Twyfelfontein

Über Rundu erreichen wir den Etosha Nationalpark. Er gehört zweifelsohne zu den schönsten Nationalparks im südlichen Afrika. Wir übernachten außerhalb des Parks, unternehmen mit unserem eigenen Truck aber an den beiden ganzen Tagen im Etosha jeweils einen Game Drive (Wildbeobachtungsfahrt) am Vormittag und Nachmittag. Der Name Etosha bedeutet wörtlich übersetzt „großer weißer Platz des trockenen Wassers“. Dieser Name verweist auf die ausgedehnte, blendend weiße Salzpfanne, die etwa ein Viertel des Parks ausmacht. Nur an einzelnen Tagen im Jahr kann man hier kleine Wasserpfützen finden, die dann prompt von Flamingos und anderen Wasservögeln angesteuert werden. Das meiste Großwild hält sich eher in den angrenzenden Graslandschaften auf. Hier können wir dann auch Große Herden von Zebras und Gnus beobachten. Etwas mühseliger ist es, die seltenen schwarzen Nashörner und Löwen aufzuspüren.

Tag 14    Etosha Nationalpark - Twyfelfontein
Tag 15    Twyfelfontein - Spitzkoppe
Tag 16    Spitzkoppe - Swakopmund

Auf der Fahrt nach Twyfelfontein können wir bei dem sogenannten „petrified forest“ einen Zwischenstopp einlegen. Dort können Sie sich eine Ansammlung verschiedener versteinerter Baumstämme anschauen, die vor Urzeiten durch Gletschereis hierher transportiert wurden. Durch die zahlreiche Welwitschias, die hier zwischen den Baumstämmen wurzeln, erhält der Begriff ‘Zeit’ zusätzlich eine ganz neue Dimension.
Der Name Twyfelfontein spiegelt die Probleme, die sich den ersten Siedlern dieses Ortes stellten, besonders gut wider. Die „Zweifelsquelle“ war wirklich von sehr zweifelhafter Zuverlässigkeit, dennoch hat sie unablässig Wasser gespendet, auch wenn sie nur tröpfelte. Diese Tatsache machte sie in dieser äußerst ariden Gegend zu einem Anziehungspunkt für Mensch und Tier. Die zahlreichen Steingravuren, Felsmalereien und Werkzeugfunde belegen, dass dieses Gebiet bereits während der Mittel- und Jungsteinzeit besiedelt war. Während einer geführten Tour können Sie sich hier mit den Zeugnissen der afrikanischen Vergangenheit vertraut machen.
Wanderer und Fotografen werden sich bei unserer Übernachtung in der traumhaften Umgebung der Großen Spitzkoppe wie im Paradies fühlen. In der Abendsonne schimmert der Granitberg rötlich-gelb.
Je nach Straßenzustand besteht bei der Weiterfahrt von Spitzkoppe nach Swakopmund die Möglichkeit Cape Cross an der Skelettküste besuchen, wo Sie die größte Robbenkolonie der südlichen Hemisphäre sehen können.

Tag 16    Spitzkoppe - Swakopmund
Tag 17    Swakopmund
Tag 18    Swakopmund - Sesriem

Die Fahrt nach Swakopmund ist eine Reise zurück in die deutsche Kolonialzeit, überall begegnen Sie dort „ur-deutscher“ Tradition und der deutschen Sprache. Der Anblick des Bahnhofes, der Deutschen Schule, der Evangelisch-Lutherischen Kirche oder der Kaserne lassen vergessen, dass man sich in Afrika befindet. Das pittoreske Städtchen am Meer hat aber außerdem hervorragende Restaurants und ist bekannt für leckere Meeresfrüchte oder besuchen Sie eine der Brauhäuser in der Fußgängerzone und stellen Sie selber fest, wie gut die deutsche Zeit hier konserviert wurde. Zusätzlich bietet sich hier die Möglichkeit, im Rahmen einer fakultativen Exkursion Ausflüge in die nähere Umgebung zu unternehmen, wie z.B. zu den Welwitschia-Plains. Die Welwitschia, eine aus zwei ständig wachsenden Blättern bestehende Pflanze, gilt als lebendes Fossil und erreicht auch zu Lebzeiten ein Alter von über 1000 Jahren. Für Sportliche bietet Swakopmund eine große Auswahl an Aktivitäten wie zum Beispiel Quad Biking, Sandboarding, Sky Diving oder verschiedene Bootsfahrten.
Oder man lässt sich einfach vom Charme dieses alten Städtchens verzaubern und gönnt sich eine wohlverdiente Ruhepause bei Filterkaffee und Schwarzwälder Kirschtorte auf dieser mitunter anstrengenden Tour.

Tag 18    Swakopmund - Sesriem
Tag 19    Sesriem - Namib Naukluft Nationalpark - Sesriem
Tag 20    Sesriem - Windhoek

Ziel unserer Tagesfahrt von Sesriem ist das Sossusvlei, eine große Dünenebene am Rande des Namib Naukluft Nationalparks. Wir erreichen Sossusvlei über Sesriem.
Die Ebene wird umringt von den angeblich höchsten Sterndünen der Welt. Die Aussicht auf dieses Sandmeer ist besonders früh morgens bei Sonnenaufgang beeindruckend, zudem erlauben die noch mäßig hohen Temperaturen einen verhältnismäßig leichten Aufstieg auf die „Düne 45“. Manchmal glüht der ganze Sand zu Ihren Füßen rot im Morgenlicht. Es ist zwar recht anstrengend, die ca. 200 m hohe Düne zu erklimmen, aber die atemberaubende Aussicht auf diese in unwirkliche Farben getauchte Landschaft entschädigt Sie für alle Mühe. Später am Tag haben Sie Zeit, in der bizarren Umgebung Spaziergänge und Wanderung zu unternehmen. Bei einer fakultativen Wanderung zum „Dead Vlei“ sehen Sie, wie die extremen Bedingungen in der Wüste bizarre Landschaftsformen erzeugen, wie in diesem Fall die schon Jahrhunderte alten Überreste von abgestorbenen Bäumen, die den harschen Bedingungen nicht mehr trotzen konnten und heutzutage ein beeindruckendes Bild formen. Dabei entdecken Sie auch einige tapfere Pflänzchen, die hier den schwierigen Lebensbedingungen in der Wüste trotzen, sowie kleinere Tiere, die sich den extremen Konditionen perfekt angepasst haben. Falls Sie im Sommer hierher kommen, können Sie nach starken Regenfällen vielleicht Zeuge einer ungewöhnlichen Versammlung verschiedenster Wasservögel werden, wie zum Beispiel der farbenprächtigen Flamingos.

Tag 20    Sesriem - Windhoek
Tag 21    Flug Windhoek- Frankfurt
Tag 22    Ankunft Frankfurt

Auf den esrten Blick scheint Windhoek eher in einer der deutschen Provinz zu liegen statt im Herzen Afrikas. Bizarr anmutende Kolonialgebäude stehen in savannenartiger Landschaft. Auch die deutsche Ordnung und Sauberkeit scheint hier überlebt zu haben. Windhoek ist sicherlich die sauberste Stadt und trotz der geringen Einwohnerzahl von etwa 350.000 auch die größte Stadt in Namibia. Hier verbringen wir die erste Nacht und haben die Gelegenheit, das übersichtliche Zentrum kennen zu lernen. Es besteht aus einer Mischung kolonialer deutscher Gebäude und moderner Architektur. Die lutherische Kirche an der Peter-Müller-Straße ist sicherlich einen Besuch wert. Außerdem ist sie ein guter Orientierungspunkt bei der Besichtigung der Stadt. Hinter dieser Kirche befindet sich der Tintenpalast, wo heute das Parlament seinen Sitz hat. Machen Sie doch einen Spaziergang auf der Independence Avenue, wo es Geschäfte, Restaurants und Souvenirläden gibt. Merkwürdig ist der Meteoriten Brunnen, worin viele Bruchstücke von Meteoriten auf einer modernen Stahlkonstruktion befestigt sind. Hier kann man sich in einigen Straßencafés niederlassen und die Einwohner von Windhoek beobachten.
Von Windhoek aus fliegen wir wieder zurück nach Deutschland.

Hinweis zum Reiseverlauf

Djoser-Reisen laufen nicht nach einem festen, unflexiblen Reiseschema ab. Die Reiserouten stehen fest. An den einzelnen Aufenthaltsorten besteht die Möglichkeit, verschiedene Ausflüge durchzuführen, von denen einige hier beschrieben sind. Ihre Reisebegleitung bietet an den meisten Tagen ein Programm bzw. fakultative Ausflüge an. Die Teilnahme an den Angeboten ist jedoch nicht verpflichtend. Sie können sie alleine oder in kleineren Gruppen durchführen oder den Tagesablauf ganz individuell gestalten. Wir bitten darum, mit der Gruppe und Ihrer Reisebegleitung Rücksprache zu halten, wenn Sie eine eigene Tagesgestaltung in Betracht ziehen. Dadurch wahren Sie die Interessen Ihrer Mitreisenden und erhalten vielleicht noch interessante Tipps.
Hier finden Sie eine kurze Beschreibung der Stationen, die während unserer Reise eingeplant und Besichtigungen, die im Rahmen des Programms vorgesehen sind, sowie weitere Sehenswürdigkeiten, die besucht werden können.
Bitte berücksichtigen Sie, dass sich bei dem Charakter unserer Reisen und den örtlichen Gegebenheiten unerwartete Situationen ergeben können, wodurch es passieren kann, dass geplante Aktivitäten und Ausflüge nicht durchgeführt werden können oder verändert werden müssen.
Auch die Transporte, Unterkünfte und sonstige Beschreibungen des Reiseverlaufs können sich, beispielsweise jahreszeitlich bedingt, verändern. Der Gesamtzuschnitt der Reise bleibt aber in jedem Fall erhalten.
Das Djoser-Konzept kann nicht bei allen von uns angebotenen Reisen gleich gehandhabt werden, in einigen Ländern wird es durch politische oder sicherheitstechnische Gegebenheiten eingeschränkt, in einigen Ländern schränkt es sich sozusagen von selbst durch das gedrängte Programm und die große Kilometerleistung ein. Letzteres gilt mit Sicherheit für die Namibia, Botswana und Sambia-Reise mit ca. 4000 km Länge.
Info-Broschüre downloaden von Rundreise Namibia, Botswana & Sambia Hotel- und Lodgesafari 22 Tage