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Rundreise Zentralamerika 22 Tage

Von Tag zu Tag

Antigua

Tag 1        Deutschland – Guatemala Stadt – Antigua
Tag 2        Antigua
Tag 3        Antigua – Chichicastenango – Panajachel (Lago de Atitlán)

Nachdem wir in Guatemala City angekommen sind, erwartet uns schon unser Bus, der uns in ca. einer Stunde nach Antigua, die ehemalige Hauptstadt Guatemalas bringt. Wir haben gut einen Tag lang Zeit, um dieses stimmungsvolle Städtchen zu genießen und die ersten Eindrücke von Lateinamerika auf uns wirken zu lassen. Antigua ist wohl die schönste koloniale Stadt in Guatemala. Dieser gemütliche und pittoreske Ort mit nur 30.000 Einwohnern liegt am Fuß von drei Vulkanen und wurde im Jahre 1553 von den Spaniern gegründet. Nachdem die Stadt mehrmals durch Erdbeben zerstört worden war, baute man im Jahr 1773 eine neue Hauptstadt, Guatemala City. Unter der Schirmherrschaft der UNESCO wird das alte Zentrum von Antigua jetzt wieder restauriert. Hier finden Sie noch viele Überreste von Kirchen und Klostern, Landgütern und anderen spanischen Gebäuden aus der Kolonialzeit. Viele Gebäude stehen mittlerweile unter Denkmalschutz.
Auf einstige bessere Tage deuten noch heute die Universität, zahllose Kirchen und Klöster oder wohlhabende Landgüter im spanischen Kolonialstil hin. Hinter den prächtig geschnitzten hölzernen Türen der Häuser liegen idyllische Gärten mit Kolonnaden und Bougainvillea.
Falls Sie der Tatendrang packt und Sie einen der Vulkane ersteigen möchten, raten wir Ihnen, in einem der zahlreichen Reisebüros im Ort einen fakultativen Ausflug zum immernoch aktiven Vulkan Pacaya zu buchen. Über Lavageröll geht es bis direkt an den Kraterrand, aus dem glühende Lava und Rauchschwaden entweichen.
Aber vielleicht ist es doch besser, den Tag gemütlich anzugehen und in Ruhe durch die Straßen und Gassen der Stadt zu bummeln, einige der Kirchen und Klöster zu besuchen oder einen Ausflug zu den Dörfern in der Umgebung zu machen.

Panajachel

Tag 3        Antigua – Chichicastenango – Panajachel (Lago de Atitlán)
Tag 4        Panajachel
Tag 5        Panajachel – Copán (Honduras)

Wir verlassen Antigua und fahren durch das Hochland von Guatemala. Hier leben noch viele Indígena, die Nachfahren der Maya. Auf dem farbenprächtigen Markt von Chichicastenango, der sonntags und donnerstags abgehalten wird, kommen sie zusammen, um ihre Waren feilzubieten. Zumeist sind sie mit buntgewebten Stoffen bekleidet, die in traditionellen Mustern gehalten sind. Genießen Sie das lebendige Treiben, ein großartiges Spektakel, bei dem man sich stundenlang aufhalten kann. Hier finden Sie nicht nur allerlei Gemüse und Früchte, sondern auch Webarbeiten und Keramik. Vor die Füße schauen sollten Sie schon, damit Sie nicht über die Hühner und Ferkel stolpern, die stets frei über den Markt laufen. Auf diesem Markt ist für jeden etwas dabei, sodass Sie bald die ersten Souvenirs erstanden haben werden.
Auf der Treppe der örtlichen Kirche finden häufig religiöse Zeremonien statt und in der Kirche werden Babys getauft, Hochzeiten gefeiert und mit ein wenig Glück können auch Sie an einer der Zeremonien teilhaben.
Nachdem wir uns sattgesehen haben, fahren wir zum Kratersee von Atitlán. Die Aussicht über den See mit den Vulkanen im Hintergrund wird sicherlich in Ihrer Erinnerung bleiben. Am Fuß des Kraterrandes und des blauen Sees von Atitlán liegt Panajachel. Hier können Sie sich einfach am Seeufer entspannen oder auf dem Markt noch das eine oder andere Souvenir erwerben. Der Ort bildet eine ideale Ausgangsbasis für eine fakultative Bootsfahrt zu den rund um den See liegenden Dörfchen wie San Pedro, San Antonio Polopo oder Santiago Atitlán. Wenn Sie Lust haben, können Sie hier die prächtige Umgebung und die Kaffeeplantagen erkunden oder eine Wanderung zu einem der rund um den See gelegenen Vulkane machen. Es gibt auch die Möglichkeit mit dem Mountainbike die Gegend kennen zu lernen.

Copán

Tag 5        Panajachel - Copán (Honduras)
Tag 6        Copán
Tag 7        Copán  – Isla de Roatán

In aller Frühe und mit einem letzten Blick auf den Lago de Atitlán verlassen wir Panajachel und fahren wieter nach Copán in Honduras. Nach ungefähr sechs Stunden Fahrtzeit passieren wir die Grenze nach Honduras und fahren wieder in die Berge hinein. Unterwegs machen wir natürlich regelmäßig Pausen, um Fotos zu machen und die schöne Aussicht zu genießen.
Unser Übernachtungsort ist ein koloniales Städtchen, welches zwar Copán Ruinas heißt, die nahe gelegenen Ruinenanlagen sind damit aber nicht gemeint. Zu den Ruinen gelangen wir zu Fuß oder mit einem der dreirädrigen Tuk-Tuks. Copán ist vor allem bekannt für die kunstvollen steinernen Stelen und Altäre, die in Stein gehauen die Geschichte ihrer Erbauer erzählen. Nur etwas weiter liegen auch die so genannten „Sepulturas“. Hierbei handelt es sich um Wohngebäude der Maya, von denen man bei ihrer Entdeckung irrtümlich annahm, es handle sich um einen Friedhof. Das liegt daran, dass die Maya ihre Toten im Fundament der Häuser begruben. Auch ein Museum informiert hier über die Maya-Kultur.
Nachmittags gibt es verschiedene Möglichkeiten für fakultative Touren, z.B. Reiten, der Besuch von heißen Quellen oder in einem Indigena-Dorf. Aber auch Copán Ruinas bieten sich für einen gemütlichen Bummel oder einen Kaffee am Parque Central an.

Isla de Roatán

Tag 7        Copán Ruinas - Isla de Roatán
Tag 8        Isla de Roatán
Tag 9        Isla de Roatán
Tag 10      Flug Isla de Roatán – Tegucigalpa, Fahrt nach León

Wir verlassen Copán Ruinas früh und fahren nach La Ceiba an der karibischen Küste. Von dort aus fahren wir in zwei Stunden mit einer modernen Fähre zur tropischen Insel Roatán, wo wir drei Nächte bleiben werden. Auf dem Oberdeck können Sie wunderbar relaxen und vielleicht sehen Sie sogar ein paar Delfine, die das Boot begleiten. Wir übernachten im gemütlichen Ort West End. Das Dorf hat nur eine Straße, die an einer Seite von karibischen Holzgebäuden und an der anderen Seite von Palmen und dem Meer flankiert wird.
Roatán liegt in der Mitte eines großen Korallenriffs. Die Unterwasserwelt hier kann sich mit den besten der Welt messen. Deshalb ist der Tauchsport sehr populär. Viele Tauchschulen bieten Schnupperkurse an, sodass Sie selbst als Anfänger einen Probetauchgang machen können. Man kann es aber auch einfacher haben und Schnorcheln gehen -die Ausrüstung hierfür kann man überall leihen. Desweitern besteht die Möglichkeit, einen Schnorcheltrip zu buchen, bei dem man Sie zu den besten Schnorchelrevieren der Insel bringt. Roatán ist aber nicht allein ein Unterwasserparadies. Man kann hier auch Kajak fahren, eine Leguanfarm oder den botanischen Garten besuchen oder einfach einen Spaziergang am Strand unternehmen. Auch verschiedene Bootsausflüge sind möglich. Falls Sie in Guatemala eine Hängematte gekauft haben, kann sie hier schon zum Einsatz kommen. Gönnen Sie sich eine Margarita und faulenzen Sie zwischen den Palmen. In den zahlreichen Restaurants und Bars können Sie abends in geselliger Runde den Tag ausklingen lassen.

León

Tag 10    Flug Isla de Roatán – Tegucigalpa, Fahrt nach León
Tag 11    León
Tag 12    León – Masaya - Granada

Wir fliegen von dem kleinen Flughafen auf Roatán in anderthalb Stunden zur honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa, denn auf diese Weise vermeiden wir eine lange Busfahrt. Während des Fluges haben Sie eine atemberaubende Aussicht auf die Landschaft von Honduras. Am Flughafen erwartet uns auch schon unser Bus, der uns nach Nicaragua bringt. Nicaragua ist das größte Land Mittelamerikas, wird aber am wenigsten von Touristen besucht. Manch’ ein Besucher ist überrascht, hier eine solche Ansammlung an gut erhaltenen kolonialen Städten, zahlreichen Vulkanen und Seen zu finden. Unser erstes Reiseziel ist León, die ehemalige Hauptstadt. Da es hier eine Universität gibt, gilt die Stadt als kulturelles und intellektuelles Zentrum des Landes. Von einer Bank im Parque Central aus können Sie das tägliche Leben rund um die größte Kathedrale Lateinamerikas beobachten. Einer Legende nach waren die Baupläne dieser Kathedrale ursprünglich für das peruanische Lima bestimmt, aber da sie auf dem spanischen Schiff verwechselt wurden, wurde sie in León gebaut.
Es macht Spaß, León auf eigene Faust zu erkunden. Sie können auch das alte León besuchen, das ursprünglich 32 km weiter am See von Managua lag und 1610 bei einem Vulkanausbruch unter einer dicken Ascheschicht begraben wurde. Seit kurzem sind Archäologen damit beschäftigt, die alte Stadt auszugraben und wer Lust hat, kann sich dort umschauen. Wer lieber ein paar Stunden am Strand verbringen will, kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Poneloya gelangen, das zwar an Wochenenden recht gut besucht ist, aber in der Woche ist der Strand hier angenehm leer. Viele der besser gestellten Nicaraguaner haben hier ihr zweites Domizil aufgeschlagen. Wer über eine gute Kondition verfügt, kann auch den Vulkan Cerro Negro besteigen, gemütlicher geht es aber bei einer fakultativen Bootstour durch das Naturschutzgebieten Isla de Jaun Venado zu.

Granada

Tag 12    León - Masaya - Granada
Tag 13    Granada
Tag 14    Granada – Isla de Ometepe

Bis nach Granada sind es nur ein paar Stunden Fahrt und um die Zeit optimal zu nutzen, machen wir unterwegs einen Ausflug zu dem noch aktiven Vulkan Masaya. Er liegt im gleichnamigen Nationalpark und besteht aus zwei Vulkanen, dem Masaya und dem Nindiri, die zusammen 5 Krater entwickelt haben. Einer davon, der Santiago Krater, ist sehr aktiv und spuckt immer noch große Schwefelwolken aus. Die Legende geht um, dass Indianer aus diesem Gebiet junge Frauen in den Krater warfen, um die Göttin des Feuers günstig zu stimmen.
Nach diesem Besuch fahren wir in das Örtchen Masaya, das für seinen lokalen Markt bekannt ist. Obwohl der Markt kleiner ist als Chichicastenango in Guatemala, bekommt man hier einen guten Überblick über die heimischen Produkte wie Weidenkörbe, Holzschnitzwerk, Bilder, Steinzeug und vieles mehr. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum schönen Granada. Wegen seiner strategisch günstigen Lage am See von Nicaragua war es früher ein wichtiges Handelszentrum. Nun trifft man hier eine angenehme Ruhe an, denn das großzügig angelegte Zentrum wurde unter Denkmalschutz gestellt. Die spanische Vergangenheit spiegelt sich deutlich in den pastellfarbenen Häusern, blumengeschmückten Plätzen und Innenhöfen wider. Nicaragua war in früheren Jahrhunderten eine bedeutende Handelsmacht aufgrund der wichtigen Verbindung zum Meer durch den Fluss San Juan. Auch heute ist der Reichtum der vergangenen Tage noch deutlich an den restaurierten Gebäuden zu sehen. Bei einem Kaffee am Parque Colón bietet sich eine gute Gelegenheit, das alltägliche Leben in den Straßen Granadas zu beobachten. Oder wie wäre es mit einer Fahrt mit dem Pferdekarren zum See, um einen Bootsausflug zu unternehmen?

Isla de Ometepe

Tag 14    Granada - Isla de Ometepe
Tag 15    Isla de Ometepe
Tag 16    Isla de Ometepe – Rincón de la Vieja (Costa Rica)

Einer der größten Seen Lateinamerikas ist der Lago de Nicaragua. Die ursprünglichen Bewohner nannten ihn den Cociboca, den süßen See. Er wird von ungefähr 45 Flüssen gespeist und fließt über den Fluss San Juan in das karibische Meer. Im See befinden sich sage und schreibe 400 Inseln. Einige von ihnen sind sehr klein, aber die größte Insel, Ometepe, ist 30 km lang. Sie besteht aus den Vulkanen Concepción und Maderas, wobei die niederströmende Lava die beiden Vulkaninseln miteinander verbunden hat. Wir machen einen Bootsausflug zu dieser Insel mit ihren kleinen Dörfern, deren Bewohner Mais, Zitrusfrüchte, Bananen und andere Gewächse anbauen und auch vom Fischfang leben. Der Tourismus steckt in dieser Region noch in den Kinderschuhen, was dem Urwald sicherlich zugute kommt. Hier finden Sie noch die lauten Brüllaffen, buntschillernde Papageien und viele andere selten gewordene Tierarten. Die einheimische Bevölkerung ist liebenswert und Sie werden sich schnell ihrem gemütlichen Lebensrhythmus anpassen. Am Strand auf der schmalen Verbindung zwischen den zwei Vulkaninseln können Sie sonnenbaden und im warmen Wasser des Sees schwimmen. Man hat die Möglichkeit, ausgedehnte Spaziergänge zu machen, eine Inseltour zu unternehmen, zu reiten oder einen der Vulkane zu erklimmen.

Rincón de la Vieja

Tag 16    Isla de Ometepa - Rincón de la Vieja (Costa Rica)
Tag 17    Rincón de la Vieja
Tag 18    Rincón de la Vieja - Monteverde

Wir verlassen die Insel und steigen in unseren Bus, der schon in San Jorge auf uns wartet. Über die Interamericana fahren wir in ein Land voller Naturschönheiten: Costa Rica. Nachdem die Grenzformalitäten erledigt sind, gelangen wir über Liberia weiter ins Landesinnere. Der Weg führt uns über eine unbefestigte Straße durch eine savannenartige Vulkanlandschaft. Vor uns sehen wir den Vulkan Rincón de la Vieja im gleichnamigen Nationalpark. Wir übernachten am Rand des Parks.
Einen Tag lang haben wir Zeit, ihn zu erkunden: Raues vulkanisches Terrain lädt zu grandiosen Wanderungen ein, vorbei an Thermalquellen, heißen brodelnden Schlammpools und rauchenden Spalten. An einigen Stellen gleicht der Park einer Mondlandschaft. Die letzte bedeutsame vulkanische Aktivität fand 1991 statt, aber seit den letzten Jahren ist das Gebiet gefahrenfrei zu besuchen. Je nachdem wie dicht Sie sich den schwefelhaltigen Ausdünstungen nähern möchten, ist ein Tuch, das man sich vor die Nase halten kann, recht hilfreich - denn die Schwefelgerüche können sehr intensiv sein.
Sie wollen sich wie ein Vogel durch die Lüfte schwingen? Dann ist Canopy genau das Richtige für Sie! Von kleinen Plattformen in den Bäumen schwingen Sie sich, gut gesichert an einem Drahtseil, von Baumwipfel zu Baumwipfel. Auch die Pferdeliebhaber kommen auf ihre Kosten, sie können ein Pferd mieten und einen unvergesslichen Ausritt durch den Nationalpark machen. Wer sich lieber im feuchten Element tummelt, kann sich beim Tubing in einem aufgepumpten Reifen den Fluss herunter treiben lassen. Dies sind nur einige der zahlreichen fakultativen Unternehmungen, die hier möglich sind.

Monteverde

Tag 18     Rincón de la Vieja – Monteverde
Tag 19     Monteverde
Tag 20     Monteverde – San José

Einer der Höhepunkte in Costa Rica ist der Nebelwald von Monteverde. Seinen Namen Monteverde, grüner Berg, trägt der Ort zu recht. Denn hier in der Tilaranbergkette wabern meist Nebelschwaden durch den saftiggrünen Wald und geben diesem Gebiet eine mystische Atmosphäre. Die letzten Kilometer fahren wir über einen unebenen steilen Sandweg bis nach Monteverde. Hier befinden wir uns in einem wahren Vogelparadies - mehr als 400 Arten leben in dem gleichnamigen Nationalpark. Schillernd bunte Kolibris umschwirren die Honigtöpfchen am Informationszentrum und geben uns so die Möglichkeit, sie in ihrer ganzen Pracht zu bewundern. Spektakulär ist auch ein Spaziergang über den sogenannten Sky Walk, ein Weg, der in den Baumwipfeln über sieben Hängebrücken führt. Gute Wanderschuhe und eine Regenjacke sind bei der Erkundung des Nationalparks unerlässlich, denn der Nebelwald ist dicht bewuchert. Im Ort Monteverde können Sie einen Schmetterlingsgarten besuchen, in dem Ihnen das Leben der faszinierenden Insekten in Mittelamerika näher gebracht wird. Unzählige Schmetterlinge umschwirren Sie in dem Freigehege in einer leuchtenden Farbenpracht, die man sich kaum vorstellen kann. In dem Dorf Santa Elena befindet sich ein Schlangenzentrum, wo Sie die Tiere in Ruhe beobachten können und wertvolle Informationen über die für uns so fremden Reptilien erhalten. In der Nähe finden Sie auch einen Kunstschmiedebetrieb vor, in dem Sie Kunsthandwerksprodukte der einheimischen Bevölkerung kaufen können. Auch ein Froschzentrum können Sie besichtigen oder an einer sehr schönen Nachtwanderung teilnehmen.

San José

Tag 20    Monteverde - San José
Tag 21    San José - Deutschland
Tag 22    Ankunft in Deutschland

Der letzte Teil unserer Reise führt uns von Monteverde durch das Hochland von Costa Rica. Unzählige Kaffeeplantagen, von denen einer der Spitzenkaffees der Welt kommt, säumen unseren Weg. Eventuell besteht auch die Möglichkeit, einen Ausflug zu einer der Plantagen oder Kaffeefabriken zu unternehmen. Dort erfahren Sie dann alles rund um das schwarze Gebräu, seine Geschichte, den Anbau und die Verarbeitung. Auch eine Verkostung der zahlreichen verschiedenen Kaffeeprodukte ist meist im Preis enthalten. In einem breiten Tal des Hochlandes liegt San José, die moderne Hauptstadt von Costa Rica, die auch die Stadt des ewigen Frühlings genannt wird, da auf 1150 m über dem Meeresspiegel die Temperatur das ganze Jahr über angenehm mild ist.
San José hat für jeden etwas zu bieten: Besuchen Sie den mercado central, den täglichen Markt, auf dem stets ein geschäftiges Treiben herrscht und lassen Sie sich von den fremden Farben und Gerüchen inspirieren. In jedem Falle dürfen Sie sich nicht das teatro nacional, das Nationaltheater, entgehen lassen. Es ist das prächtigste Theater Zentralamerikas und der Stolz aller Ticos, wie sich die Menschen aus Costa Rica nennen. Im 19. Jh. wurde das Theater von den Kaffeebaronen durch eine freiwillige Kaffeesteuer finanziert. Der Überfluss an Gold, Fresken und Wandmalereien wird Sie in Erstaunen versetzten und lässt den unermesslichen Reichtum der damaligen Zeit erahnen.
Auch die Museumsliebhaber unter Ihnen werden auf Ihre Kosten kommen. Das Goldmuseum zeigt ausgezeichnete Schmuck- und Kultgegenstände aus präkolumbianischer Zeit.
Am Abend locken die vielen kleinen gemütlichen Restaurants, in denen wir den Tag in geselliger Runde beschließen können.
Nach unserer letzten Nacht in Costa Rica heißt es dann Abschied nehmen von einer eindrucksvollen Reise durch Mittelamerika und wir fliegen von San José aus zurück nach Deutschland.


Hinweise zum Reiseverlauf
Djoser-Reisen laufen nicht nach einem festen, unflexiblen Reiseschema ab. Die im Katalog beschriebene Reiseroute steht fest. Darüber hinaus besteht an den einzelnen Aufenthaltsorten die Möglichkeit, verschiedene Besichtigungen und Ausflüge durchzuführen, von denen einige in dieser Broschüre aufgeführt sind.
Ihre Reisebegleitung macht meist Vorschläge für ein Programm bzw. fakultative Ausflüge. Die Teilnahme an diesen Angeboten ist jedoch nicht verpflichtend. Es ist Ihnen freigestellt, die Programm- und Ausflugsangebote anzunehmen oder alleine oder in kleineren Gruppen den Tagesablauf individuell zu gestalten. Wir bitten Sie darum, mit der Gruppe und Ihrer Reisebegleitung in Rücksprache zu treten, wenn Sie eigene Tagesgestaltung in Betracht ziehen. Dadurch wahren Sie die Interessen Ihrer Mitreisenden und erhalten vielleicht noch manchen interessanten Tipp.
Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung der Stationen, die wir während unserer Reise anlaufen und der Sehenswürdigkeiten, die dort besichtigt werden können.
Bitte berücksichtigen Sie, dass sich bei dem Charakter unserer Reisen und den örtlichen Gegebenheiten unerwartete Situationen ergeben können, wodurch es passieren kann, dass nicht alle geplanten Aktivitäten und Ausflüge durchgeführt werden können oder verändert werden müssen. Auch die Transporte, Unterkünfte und sonstige Beschreibungen des Reiseverlaufs können sich, beispielsweise klimatisch bedingt, verändern. Der Gesamtzuschnitt der Reise bleibt jedoch in jedem Fall erhalten.

Info-Broschüre downloaden von Rundreise Zentralamerika 22 Tage