Rundreise Von San José nach Guatemala-Stadt

San José & Sámara

Tag 1  Flug München - Bogotá
Tag 2  Ankunft Bogotá, Flug Bogotá - San José, Ankunft San José / Costa Rica
Tag 3  San José - Sámara
Tag 4  Sámara
Tag 5  Sámara - Rincón de la Vieja Region


Samara Willkommen in San José! In der Hauptstadt Costa Ricas haben Sie ausreichend Zeit im Barrio Amón die Villen der Zuckerbarone zu bewundern und das prächtigste Gebäude der Stadt, das Teatro Nacional, das Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, zu besuchen. Schließlich verbringen wir einige Tage am Strand von Sámara. Hier erwartet uns ein schöner, flach abfallender Strand an einer geschwungenen Bucht, die durch ein vorgelagertes Korallenriff geschützt wird. Wer schnorchelt, kann im klaren Wasser farbenprächtige tropische Fische erspähen oder Sie machen eine Bootstour, bei der Sie vielleicht von Delfinen begleitet werden. Je nach Jahreszeit können Sie auch hier in der Nähe von Sámara Meeresschildkröten bei der Eiablage beobachten.

Rincón de la Vieja

Tag 6  Rincón de la Vieja Region - Isla de Ometepe / Nicaragua


Rincon de la ViejaÜber Liberia gelangen wir über eine unbefestigte Straße durch eine savannenartige Vulkanlandschaft in den Nationalpark Rincón de la Vieja. Raues vulkanisches Terrain lädt zu grandiosen Wanderungen ein, vorbei an Thermalquellen, heißen brodelnden Schlammpools und rauchenden Felsspalten. An einigen Stellen gleicht der Park einer Mondlandschaft. Die letzte bedeutsame vulkanische Aktivität fand 1991 und 2012 statt; zur Zeit ist das Gebiet aber gefahrenfrei zu besuchen. Sie wollen sich wie ein Vogel durch die Lüfte schwingen? Dann ist Canopy genau das Richtige für Sie! Von kleinen Plattformen in den Baumkronen schwingen Sie sich, gut gesichert an einem Drahtseil, von Baumwipfel zu Baumwipfel. Auf dem Rücken eines Pferdes durch den Nationalpark zu reiten, ist mit Sicherheit ebenso ein unvergessliches Erlebnis. Dies sind nur einige der zahlreichen fakultativen Ausflüge, die Sie hier unternehmen können.


Isla de Ometepe

Tag 7 
Isla de Ometepe
Tag 8  Isla de Ometepe
- Granada

OmetepeEiner der größten Seen Lateinamerikas ist der Lago de Nicaragua. Die ursprünglichen Bewohner nannten ihn den Cociboca, den süßen See. Er wird von ungefähr 45 Flüssen gespeist und fließt über den Fluss San Juan in das karibische Meer. Im See befinden sich 400 Inseln. Einige von ihnen sind sehr klein, die Insel Ometepe, die wir besuchen werden, ist weltweit die größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee. Sie entstand aus den Lavaströmen der beiden Vulkane Concepción und Maderas und beherbergt mehrere kleine Dörfer, in denen die Bewohner Mais, Zitrusfrüchte, Bananen und andere Gewächse anbauen oder vom Fischfang leben. Die Fauna dieser Region ist einmalig: im Urwald werden wir laute Brüllaffen, buntschillernde Papageien und viele selten gewordene Tierarten sehen. Da sich der Tourismus in diesKlammeraffeer Region noch im Aufbau befindet, passt man sich schnell dem gemütlichen Lebensrhythmus der liebenswerten einheimischen Bevölkerung an. Am Strand auf der schmalen Verbindung zwischen den zwei Vulkaninseln können Sie sonnenbaden und im warmen Wasser des Sees schwimmen. Man hat die Möglichkeit, ausgedehnte Spaziergänge zu machen, eine Inseltour zu unternehmen, zu reiten oder einen der Vulkane zu erklimmen. Da die hier lebende Bevölkerung in einfachen Verhältnissen lebt, sind Kleiderspenden besonders für Babys und Kinder immer herzlich willkommen. Vor Ort wird Ihr Reisebegleiter gerne den Kontakt zu den örtlichen Ansprechpartnern vermitteln.

Granada

Tag 9  Granada
Tag 10  Granada - Masaya: Ausflug Vulkan Masaya NP & Markt von Masaya - León

Wir verlassen die Isla de Ometepe und fahren in die Kolonialstadt nach Granada. Wegen seiner strategisch günstigen Lage am See von Nicaragua war es früher ein wichtiges Handelszentrum. Nun trifft man hier eine angenehme Ruhe an, denn das großzügig angelegte Zentrum wurde unter Denkmalschutz gestellt. Die spanische Vergangenheit spiegelt sich deutlich in den pastellfarbenen Häusern, blumengeschmückten Plätzen und Innenhöfen wider. Nicaragua war in früheren Jahrhunderten eine bedeutende Handelsmacht aufgrund der wichtigen Verbindung zum Meer durch den Fluss San Juan. Noch heute ist der Reichtum der vergangenen Tage deutlich an den tadellos restaurierten Gebäuden zu sehen. Bei einem Kaffee am Parque Colón bietet sich eine gute Gelegenheit, das alltägliche Leben in den Straßen Granadas zu beobachteGranadan. Oder wie wäre es mit einer Fahrt mit dem Pferdekarren zum See, um einen Bootsausflug zu unternehmen?
Da wir nur wenige Stunden Fahrt nach León haben, unternehmen wir unterwegs noch einen Ausflug zum aktiven Vulkan Masaya. Er liegt im gleichnamigen Nationalpark und besteht genau genommen aus zwei Vulkanen, dem Masaya und dem Nindiri, die zusammen 5 Krater entwickelt haben. Die Legende erzählt, dass einst junge Frauen geopfert wurden, um die Göttin des Feuers günstig zu stimmen. Nach dem Besuch fahren wir in das Örtchen Masaya, das für seinen lokalen Markt mit vielen einheimischen Produkten bekannt ist. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum schönen León.

León

Tag 11 
León

Uns erwartet die Kolonialstadt León, die ehemalige Hauptstadt Nicaraguas. Die Stadt gilt leónals kulturelles und intellektuelles Zentrum des Landes. Rund um den Parque Central, mit der größten Kathedrale Lateinamerikas, können Sie das tägliche Leben der Nicas, der Einwohner Nicaraguas, erleben. Einer Legende nach waren die Baupläne der Kathedrale ursprünglich für das peruanische Lima bestimmt, aber da sie auf einem spanischen Schiff verwechselt wurden, wurde das Gotteshaus in León errichtet. Verpassen Sie nicht, das authentische Revolutionsmuseum zu besuchen und vom Kirchturm aus die Stadt zu bestaunen. Auch können Sie das alte León besuchen, das ursprünglich 32 km entfernt am See von ManaguLeóna lag und 1610 bei einem Vulkanausbruch unter einer dicken Ascheschicht begraben wurde. Seit kurzem sind Archäologen damit beschäftigt, die alte Stadt wieder auszugraben. Wer es vorzieht, einige Stunden am Strand zu verbringen, kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Poneloya gelangen, dessen Strand an Wochenenden zwar recht gut besucht, aber an normalen Werktagen der Woche angenehm leer ist. Viele der besser gestellten Nicaraguaner haben hier ihren Zweitwohnsitz. Wer über eine gute Kondition verfügt, kann auch den Vulkan Cerro Negro besteigen; gemütlicher geht es bei einer fakultativen Bootstour durch das Naturschutzgebiet Isla de Juan Venado zu.

Ocotal

Tag 12  León - Ausflug Cañón de Somoto - Ocotal


Unsere Reise führt uns in den Norden Nicaraguas. Bevor wir in den kleinen Ort Ocotal gelangen, unternehmen wir einen Ausflug in den Cañón de Somoto. Cañón de SomotoAm Zusammenfluss des Rio Comalí und des Rio Tapacalí entstand eine der größten Schluchten Mittelamerikas: der Cañón de Somoto. Die steilen Felswände der gewaltigen Kluft ragen von den Ufern des Flusses Comalí bis zu 120 m gen Himmel und zeitweilig muss sich sein Wasser durch eine fünf Meter schmale Klamm zwängen. Erst 2004 von nicaraguanischen Wissenschaftlern entdeckt, wurde die Schlucht bereits 2006 von der UNESCO zum Nationaldenkmal Nicaraguas ernannt. Wir entdecken die berühmte Kluft in Nicaragua zu Fuß, per Boot und auch schwimmend zusammen mit einem einheimischen Guide.


Suchitoto

Tag 13  Ocotal - Suchitoto / El Salvador
Tag 14  Suchitoto
Suchitoto
Das dritte Land unserer Zentralamerika-Reise erwartet und: El Salvador. Filigrane koloniale Architektur sowie ein sagenhafter Blick auf den Lago Suchtitlán machen Suchitoto weit über die Grenzen El Salvadors hinaus bekannt. Starten Sie zu einer Bootsfahrt über den See und lassen Sie sich ein wenig den Wind um die Nase wehen. Wenn Sie mehr über die jüngste Geschichte El Salvadors erfahren möchten, lohnt ein Ausflug in den kleinen Ort Cinquera. Aber auch ein Rundgang durch den kolonialen Stadtkern Suchitotos darf in Ihrem Programm nicht fehlen.

Copán

Tag 15  Suchitoto - Joya de Cerén - Copán / Honduras
Tag 16  Copán:
Ausflug Ruinen von Copán

Auf dem Weg nach Copán besuchen wir Joya de Cerén, Weltkulturerbe und bekannt als Pompeji von Amerika. Um 535 n. Chr. wurde ein präkolumbisches Maya-Dorf unter der Asche des Vulkans Llopango begraben. Durch die Asche wurde der Ort erstaunlich gut konserviert, dessen Ausgrabungen wir heute bewundern können. Über Guatemala fahren wir nach Honduras. Copán Unser Übernachtungsort ist das koloniale Städtchen Copán Ruinas, das gleich hinter der Grenze liegt. Zu der in der Nähe liegenden Ruinenanlage gelangen wir zu Fuß oder mit einem dreirädrigen Tuk-Tuk. Bekannt sind die Ruinen von Copán vor allem für die kunstvollen steinernen Stelen und Altäre, die in Stein gehauen die Geschichte ihrer Erbauer erzählen. In geringer Entfernung liegen die so genannten Sepulturas. Hierbei handelt es sich um Wohngebäude der Maya, von denen man bei ihrer Entdeckung irrtümlicher Weise annahm, es handle sich um einen Friedhof. Das liegt daran, dass die Maya üblicherweise ihre Toten im Fundament der Häuser bestatteten. Auch ein Museum informiert anschaulich über die Maya-Kultur.
Nachmittags haben Sie Zeit verschiedene fakultative Aktivitäten zu unternehmen: besuchen Sie die heißen Quellen in der näheren Umgebung oder gehen Sie reiten. Aber auch der kleine Ort Copán Ruinas bietet sich für einen gemütlichen Bummel oder einen Kaffee am Parque Central an.

Lago de Atitlán

Tag 17    Copán - Panajachel / Guatemala

Tag 18    Panajachel: Ausflug Lago de Atitlán

Wir verlassen Honduras und fahren durch das Hochland von Guatemala. Hier leben noch viele Indígena, die Nachfahren der Maya. Die AussicLago Atitlánht über den See Lago de Atitlán mit den Vulkanen im Hintergrund ist unvergleichbar und ein tolles Fotomotiv. Am Fuß des tiefblauen Sees von Atitlán liegt Panajachel. Genießen Sie die entspannte Atmosphäre und erleben Sie einen einzigartigen Sonnenuntergang in einen der zahlreichen Cafés am Ufer des Sees. Panajachel ist ein idealer Ausgangspunkt für eine Bootsfahrt zu den rund um den See liegenden Dörfchen wie San Pedro, San Antonio oder Santiago Atitlán. Wenn Sie Lust haben, können Sie hier die prächtige Umgebung und die Kaffeeplantagen erkunden oder eine Wanderung von Dorf zu Dorf unternehmen. Verpassen Sie nicht in Santiago Atitlán die heilige Figur des Máximon zu besuchen. Traditionell raucht er permanent eine Zigarre, wird von den Einheimischen verehrt und stellt eine Mischung aus dem Maya Gott Mam und katholischen Einflüssen dar.

Antigua

Tag 19  Panajachel - Antigua
Tag 20  Antigua
Tag 21  Antigua - Guatemala Stadt, Flug Guatemala Stadt - Bogotá - München
Tag 22  Ankunft München


AntiguaVon Panajachel fahren in die wunderschöne Kolonialstadt Antigua, der ehemaligen Hauptstadt des Landes. Im Jahr 1553 wurde sie von den Spaniern gegründet und gilt als die wohl schönste Kolonialstadt Guatemalas. Dieser gemütliche und idyllisch gelegene Ort am Fuße der drei Vulkane, Volcán del Agua, Volcán del Fuego und Acatenango, gehört seit 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe. In der aufwendig restaurierten Altstadt befinden sich zahlreiche Überreste von Kirchen und Klöstern, Landgütern und anderen kolonialen Gebäuden aus der Vergangenheit. Hinter den prächtig geschnitzten hölzernen Türen der Häuser liegen entspannende Gärten mit malerischen Kolonnaden und bunten Bougainvilleas. Ein fakultativer Ausflug bietet sich zum aktiven Vulkan Pacaya an. Über Lavageröll geht es bis auf 30 m an den Kraterrand heran, aus dem glühende Lava und Rauchschwaden entweichen.

Nach drei aufregenden Wochen durch Mittelamerika heißt es nun Abschied nehmen und wir fliegen von Guatemala Stadt über Bogotá zurück nach Deutschland.

Bitte lesen Sie sich auch unsere generellen Hinweise zum Reisen auf andere Art aufmerksam durch.