Meine sieben Highlights in Aserbaidschan

Meine sieben Highlights in Aserbaidschan

Warum gerade Aserbaidschan?

Hier treffen Osten und Westen, Norden und Süden zusammen. Pferdezucht und die besondere Karabagh-Rasse spiegeln die nomadischen Reitertraditionen aus dem Osten, dem Altai stammend ebenso wider wie die Sprache. Alte (römische und griechische) und neue westliche Einflüsse finden sich in Archäologie, Architektur und urbanem Lebensstil wieder. Aus dem Süden, aus Persien und Arabien stammende Traditionen bestimmen die lokale Küche und die Religion. Deutlich war auch der aus dem Norden kommende Einfluss spürbar, erst aus Russlands und dann aus der Sowjetunion.

Hier sind meine sieben persönlichen Höhepunkte dieses Landes zwischen Europa und Asien:

  • Gobustan Nationalpark: Hier findet man beeindruckende, historische Felszeichnungen, die bis zu 20 000 Jahre alt sind und Aufschluss über das prähistorische Leben im Kaukasus geben. Menschen, Tiere, Jagd­szenen und Tänze dominieren die Bilder.

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  • Die Abşeron-Halbinsel mit ihren Salzseen, Mineralquellen und kalten Schlammvulkanen (Foto), umgeben von der aserbaidschan-typischen Halbwüste, verzaubert den Betrachter mit ihrer bizarren Landschaft und sowjetischen Ölfördertürmen. Hier befinden sich auch 300 der etwa 700 Schlammvulkane weltweit.

  • Yanar Dağ – der brennende Berg. Die Erdgas- und Erdölvorräte Aserbaidschans sind die 5. größten der Erde. Sie sind so reichhaltig und liegen so dicht an der Erdoberfläche, dass sie sich einfach zu einem Feuer entzündeten, das seit Jahrzehnten nicht mehr verlischt. Im europäischen Mittelalter wurde der erdöl-haltige Sand Aserbaidschans in Säcke geschaufelt und mit den Karawanen über die Seidenstraßen als wertvolles Brennmaterial transportiert.

  • Ïçeri Şeher – die innere Stadt (Altstadt) Bakus besticht mit viel authentischem, einheimischem Leben und herausragenden Sehenswürdigkeiten wie den Palast Schirwanschahs und den Jungfrauenturm aus dem 6. Jahrhundert n.Chr., der heute das historische Museum beherbergt.

  • Das moderne Baku – die Flame Towers – sind ein markanter, aus drei Türmen bestehender Hochhaus­komplex der die Stadt nachts mit über einer Million LED-Leuchten in ein Lichtermeer verwandelt.


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  • Quba – die alten Bergdörfer in atemberaubender Gebirgslandschaft fühlen sich wie eine Zeitreise jenseits des modernen Trubels an.

  • In Sheki sollte man die Halva, eine besondere Süßigkeit, probieren und gleichzeitig den Khans-Palast mit den bunten Fenstern aus dem 18. Jahr­hundert besichtigen, der seit 2019 Weltkulturerbe ist. Eingebettet in ein schon seit Vorzeiten intensiv genutztes landwirtschaftliches Gebiet ist Sheki auch berühmt für seine Seidenproduktion, Stickereien und Textilherstellung und den Khans-Palast.

Mehr zu Djoser-Reisen nach Aserbaidschan finden Sie hier.

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